EMPA Konferenz 2019

Wien, 8. Oktober 2019 - 41 Journalisten und 7 Beobachter aus 14 europäischen Ländern trafen einander vom 8. bis 11. Oktober 2019 zum Jahreskongress der EMPA (European Military Press Association) in Wien.

Kongress der Militärjournalisten in Wien

Der Kongress unter der Präsidentschaft des Chefredakteurs der ÖMZ, Bgdr Wolfgang Peischel, umfasste drei große Themenbereiche: so stand Mittwoch, der 9. Oktober, im Anschluss an die Jahreshauptversammlung unter dem Thema: Welche Unterstützung können Militärjournalisten im ÖBH und vom BMLV erhalten? Dazu informierten die ZentDok der LVAk, das IMG und die HBF umfassend über ihre Tätigkeitsbereiche. Darüber hinaus gab die Redaktion des TRUPPENDIENSTES einen Einblick in ihre Abläufe. Ein Vortrag über Verhaltensregeln bei einer Geiselnahme rundete den ersten Themenblock ab.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Pionierkräfte. Nach einer Einweisung in Gliederung und Aufgaben der Pionierkräfte wurden die im ÖBH vorhandenen Maschinen und Geräte im praktisch vorgeführt.

Entscheidungstraining für militärische Führer

Besonderes Interesse weckte die Präsentation eines Projektes, das unter dem Begriff der „Mixed Reality“ zukünftig ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung des militärischen Führungspersonals werden soll.

Der dritte Themenbereich am Freitag, den 11. Oktober, brachte Kurzvorträge über Neuerungen im Sprachendienst des Bundesheeres, sämtliche Facetten der militärischen Alpinausbildung sowie über das Ausbildungssystem an der Theresianischen Militärakademie. Eine Firmenpräsentation sowie eine vielbeachtete Vorführung der Leistungsfähigkeit der Militärhunde, die von auch von zahlreichen Mitarbeitern der Dienststellen im Amtsgebäude Stiftgasse besucht wurde, rundeten das Programm des letzten Kongresstages ab.

Partnerprogramm

Den Begleitern/Begleiterinnen der Kongressteilnehme wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das u.a. Führungen im Stephansdom, der Kapuzinergruft, in Melk und der Schallaburg sowie in Mayerling und Heiligenkreuz umfasste.

Natürlich kam die soziale Komponente, wie gemeinsame Heurigenbesuche nicht zu kurz.

Das Faltstraßengerät war nur eines der im praktischen Betrieb gezeigten Pioniergeräte.

Ein besonderes Erlebnis für die Militärjournalisten war das „Eintauchen“ in die Mixed Reality.