USA - CHINA

Angesichts des Wiederaufstiegs Chinas zur Großmacht besonders unter Präsident Xi Jinping, der besondere Machtfülle mittlerweile in seinen Händen hält, geht vor allem bei westlichen Experten die Sorge um, ob die bisher nach dem Kalten Krieg alleinige Weltmacht USA noch ihre Führungsrolle insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum in der Ära von US-Präsident Donald Trump halten kann. Jedes asiatische Land treibt mittlerweile mehr als doppelt so viel Handel mit China wie mit den USA. Die von Washington verhängten Strafzölle gegen Peking haben die Situation verschärft. Vor dem Hintergrund immer aggressiver ausgreifender chinesischer Machtprojektionen insbesondere im südchinesischen Meer[1] setzt insbesondere die US-Navy auf ein erhöhtes Abschreckungsdispositiv – zusammen mit den pro-westlichen Anrainerstaaten (vor mit Japan, Südkorea und auch Australien), um China vor allem auch militärisch-strategisch in die Schranken zu weisen.[2]  

Die US-Navy ist heute in einem sich rasant wandelnden militärisch-technologischen Umfeld gefordert, gegnerische Kräfte rechtzeitig aufzuspüren. Der Erfolg der maritimen Aufklärung hängt insbesonders von der Herstellung einer effizienten Lageerkennung und -beurteilung ab, welche Bedrohungen am Horizont heraufziehen. Auf Hoher See sind diese eigenen vorteilhaften Kapazitäten zunehmend einem Erodierungsprozess unterworfen. Wenn hier nicht energische Schritte zur Kurskorrektur eingeleitet werden, dann führt dieser Trend zu einem fundamental ausgeprägten Defizit, Kernaufgaben der eigenen Flottenverbände durchzuführen, meinen Experten. Vor allem die Flottenverbände Chinas und Russlands haben in den letzten Jahren intensive Modernisierungsprogramme[3] auf den Weg gebracht, um die bisherige militärtechnologische Vormachtstellung der US-Navy zu verringern.[4]

Die chinesische Marine arbeitet intensiv daran, die eigenen Fähigkeiten insbesondere zur elektronischen Kriegsführung auf den chinesischen Trägerkampfgruppen zu verbessern. Jedenfalls hat die aufsteigende Großmacht China den schrittweisen Ausbau der eigenen Trägerkapazitäten in Gang gesetzt, um den Interessen Pekings auf den Weltmeeren Nachdruck zu verleihen.[5]


Um für die steigenden Bedrohungen durch feindliche aufgerüstete Marineverbände ausreichend gerüstet zu sein, kann die maritime Aufklärung der US-Navy auf das Ocean Surveillance Information System (OSIS) aus der Ära des Kalten Krieges und auf das heutige Netzwerk der Maritime Operations Centers (MOCs) zurückgreifen. Drei unterschiedliche Elemente sind für eine künftige effiziente maritime Aufklärung wichtig:


•   „Defensive Aufklärung“ (Defense Watch) mit dem Ziel der Herstellung eines akkuraten Lagebildes vor Ort. Hier geht es darum, gegnerische Verbände aufzuspüren und ihre mutmaßlichen Ziele zu analysieren, die dann in die Lagebeurteilung einfließen.

•   „Offensive Aufklärung“ (Offense Watch) beinhaltet die Fokussierung auf ein bestimmtes womöglich von feindlichen Kräften beherrschtes Meeresgebiet als Antwort auf einen kurzfristigen operativen Bedarf.

•   Unterstützende Aufklärung zur Aufrechterhaltung der eigenen Kommunikationssysteme (Information Maneuver Support Watch). Diese neueste und anspruchsvolle Rolle künftiger Missionen des Maritime Intelligence Operations Center (MIOC) umfasst die Aufrechterhaltung der eigenen Kommunikationsverbindungen. Dies beinhaltet auch offensive und defensive Cyberaktivitäten zur Verminderung der gegnerischen Aktionsräume.


Zudem arbeitet die US-Navy schon seit längerer Zeit an der Entwicklung von Hochenergiewaffen. Im Dezember 2017 wurde von Congressional Research Services (CRS) ein Bericht mit dem Titel „Navy Lasers, Railgun, and Hypervelocity Projectile – Background and Issues for Congress veröffentlicht. Obwohl die US-Kriegsschiffe die Mittel zur Selbstverteidigung gegen feindliche Anti-Schiff-Raketen besitzen, bezweifeln manche Experten, dass die Navy auch gegen militärisch hochgerüstete und potente Gegner aus China oder Russland erfolgreich bestehen könnten. So besitzt Peking mittlerweile die moderne DF-21D Anti-Schiff-Rakete. Parallel dazu bestückt Russland seine Flottenverbände mit der 3M-54-Familie von satellitengestützten/Anti-Radar-Lenkwaffen sowohl gegen Überwasserplattformen als auch gegen Landziele. Hochenergiewaffensysteme der US-Navy erhöhen als Reaktion auf diese steigenden Bedrohungen die Verteidigungsfähigkeit und Kampfkraft der Verbände. Dazu zählen Festkörperlaser, elektromagnetische Schienenkanonen und Hochgeschwindigkeits-Geschoße. Derzeit bestehen bei diesen neuen Waffensystemen aber noch bestimmte Schwierigkeiten, unter anderem, was die Robustheit/Störanfälligkeit und die Integration dieser Anlagen auf den Kriegsschiffen der US-Navy betrifft. Auch die Energiezufuhr bleibt ein Thema, weil die Lasersysteme hunderte von Kilowatt benötigen, um genug Energie aufzubauen, damit diese als Waffe eingesetzt werden können. Nur die neuesten US-Flugzeugträger sind in der Lage, solche Energiemengen herzustellen. Die technischen Fortschritte mit elektromagnetischen Schienenkanonen kommen nur langsam voran. Deshalb verlegt sich die US-Navy derzeit eher auf den Einsatz von Hochgeschwindigkeits-Projektilen, die auch von konventionellen Kanonen auf den Kriegsschiffen abgeschossen werden können.[6]


Vor dem Hintergrund der machtbewussten chinesischen Innen- und Außenpolitik unter Präsident Xi Jinping beginnen die USA die aufsteigende Großmacht China zunehmend in Verbindung mit ihrer uralten imperialen Geschichte zu sehen und zu verstehen. Der ökonomische und militärische Aufstieg Chinas erscheint unter diesem Blickwinkel als die Restitution einer alten Weltmacht, die sich nach einer hundertjährigen Schwächeperiode wieder bemerkbar macht und ihre Anerkennung einfordert. Die Wahrnehmung „der anderen Seite“ als sich herauskristallierende, zunehmend spürbare Bedrohung gilt nicht nur für die USA, sondern auch für China, wenn dessen Führung nach Osten blickt und sich einer „aggressiven“ amerikanischen Außenpolitik ausgesetzt sieht. Amerikas ökonomische Schwäche im Zuge der Weltfinanzkrise 2008 nahm China zum Anlass, um mit seinem eigenen Wirtschaftswachstum zu den USA soweit wie möglich aufzuschließen, um nun zum ersten Mal deren globale Vormachtstellung infrage zu stellen. In jedem Fall scheint für viele politische Beobachter die von Amerika dominierte Weltordnung immer mehr an ihr Ende zu gelangen. Die Verlagerung des ökonomischen Gewichts von Westen nach Osten bedeutet, dass sich alle weltpolitischen Elemente neu verteilen. Von diesem Prozess werden langfristig die Europäer sogar noch mehr betroffen sein als die Amerikaner, weil sie die Relevanz dieser Entwicklung für die eigene Lage nicht voll begreifen. Die Vielfalt der Meinungen und Positionen, aus denen sich der China-Diskurs in den USA heute zusammensetzt, erscheint widersprüchlich. Es gibt offensichtlich keinen Konsens über das Land und seine Beziehungen zu Amerika. Weitgehende Einigkeit herrscht lediglich darüber, dass die Epoche der globalen Vormachtstellung der USA ihrem Ende entgegengeht und sich die Welt auf eine multipolare politische Ordnung einstellen müsse, in der der asiatische Raum eine große Rolle spielen wird. So reiche die ökonomische Stärke Amerikas nicht mehr aus, um in Zukunft noch als globale Schutzmacht auftreten zu können. Abschließend müsse festgehalten werden, dass die realpolitischen Faktoren die normativen Vorgaben des internationalen Liberalismus, die die USA zwischen 1945 und 2010 geprägt haben, zunehmend unterminieren. Ein solcher sino-amerikanischer Konflikt würde am Ende keine Gewinner haben.[7] 

Der US-amerikanischer Politologe Joseph S. Nye vertritt jenseits der latenten „Abgesänge“ der Macht Amerikas eine andere Position. So könnten die USA ihre globale Führungsrolle nach dem Ende der Trump-Jahre durchaus wiedererlangen, wenn sie wieder lernen, Macht sowohl mit den anderen als auch über die anderen auszuüben. Damit werde Amerika seine Soft Power nutzen müssen, die eine Zusammenarbeit mit China, Indien, Japan, Europa und anderen ermöglicht. Demgegenüber betont auch der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger, dass die zentrale Aufgabe des Westens und hier insbesondere der Weltmacht USA es sei, China in eine universelle Vorstellung des 21. Jahrhunderts zum beiderseitigen Nutzen zu integrieren. Es gehe nicht in erster Linie um Eindämmungspolitik, sondern um Kooperation mit China als „global player“ in einer multipolar gewordenen Welt.[8]

Auch unter Trump suchen die USA nach einer geeigneten Gesamtstrategie im asiatisch-pazifischen Raum, die dort die bisherige zentrale Stellung der USA bewahren hilft, ohne damit allzu sehr einen möglichen Konflikt mit China heraufzubeschwören. Auch wenn die USA Chinas Wirtschaftswachstum oder die Machtstellung der chinesischen KP nicht einengen wollen, so ist es für Peking letztlich inakzeptabel, dass Washington seine dominierende Rolle im asiatisch-pazifischen Raum weiter behalten möchte. Schließlich geht es am Ende darum, trotz aller unterschiedlichen Positionen im Großraum, den Weg für einen gangbaren Interessensausgleich, der für beide Seiten von Nutzen ist, offen zu halten.[9]

Diese Kooperation müsse Probleme wie etwa Währungsstabilität, Klimawandel, Terrorismus und Cyberkriminalität umfassen, die keine Macht im Alleingang zu lösen vermag. Die heute unter Trump forcierten unilateralen Alleingänge Trumps führen aus Sicht von Nye in eine Sackgasse.[10]

Vor dem Hintergrund des Aufstiegs Chinas werden die USA aus seiner Sicht bedeutende Machtvorteile behalten. Diese würden von längerer Dauer sein als selbst eine mögliche achtjährige Präsidentschaft Trumps.


•   Der erste Vorteil ist die Demografie. Nach Angaben der UNO sind die USA das einzige Industrieland, das bis 2050 zum weltweiten Bevölkerungswachstum beitragen werden. China, das zur Zeit bevölkerungsreichste Land der Erde, wird seine Spitzenposition wahrscheinlich an Indien abgeben.

•   Der zweite Vorteil ist die Energie. Mit der Schieferabbau-Revolution hat sich Amerika vom Energie-Importeur zum Energie-Exporteur entwickelt. Nordamerika könnte im kommenden Jahrzehnt auf diese Weise Autarkei erlangen, während China künftig immer mehr von Energie-Importen abhängig werden dürfte. Dies ist ein wesentlicher Punkt im Rahmen von Pekings „Seidenstraßen-Strategie“.[11]

•   Der dritte Vorteil der USA besteht in der Technologie. Zu den Technologien, über die im 21. Jahrhundert Macht vermittelt werde, zählen Biotechnologie, Nanotechnologie und die nächste Generation der Informationstechnologie wie künstliche Intelligenz und Big Data. Trotz aller chinesischen Anstrengungen auf diesem Gebiet dürften die USA laut Nyes Einschätzung weltweit führend in Forschung, Entwicklung und Kommerzialisierung dieser Kapazitäten sein.

•   Der vierte Vortel der USA liege im höheren Bildungssystem Amerikas begründet. Laut einem von der Jiaotong-Universität in Schanghai erstellten Ranking befinden sich 16 der 20 führenden Universitäten auf der Welt in den USA und keine davon in China.

•   Ein fünfter Vorteil der USA, der die Trump-Ära aller Voraussicht nach überdauern werde, stellt die Rolle des US-Dollars dar. Von den weltweiten staatlichen Währungsreserven entfallen heute nur 1,1 Prozent auf den Renmimbi, aber 64 Prozent auf den US-Dollar. Seit den Tagen als der Internationale Währungsfonds den Renmimbi in den Währungskorb für seine Verrechnungseinheit aufnahm, ist sein Anteil am internationalen Zahlungsverkehr zurückgegangen.

•   Als sechsten Vorteil besitzt Amerika Vorteile der Geografie, mit denen China nicht mithalten kann. Die USA sind von Ozeanen umgeben und Kanada sowie Mexiko bleiben trotz Trumps Politik einer Unterminierung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens großteils freundlich gesinnt. China wiederum grenzt an 14 Staaten und ist mit manchen der bedeutendsten, wie Indien, Japan und Vietnam in Territorialkonflikten verstrickt. Das schränkt Chinas Soft Power ein. Obwohl die Geografie Chinas es ermöglicht, seine Macht über das Südchinesische Meer vom Land aus auszuüben, hat Amerika dort keine Territorialansprüche besitzt jedoch die Vorherrschaft auf See über die verbleibenden 95 Prozent der Weltmeere.


China hat seine konventionellen und nuklearen Waffensysteme diversifiziert. Dementsprechend würden potenzielle US-Angriffe auf militärische Ziele in China auch atomare Kapazitäten im Falle eines großen Krieges treffen. In dieser Situation könnte die Führung in Peking entscheiden, selbst nukleare Waffen einzusetzen. Die Führung in Peking verlagert dabei aber immer mehr ihre Nuklearkapazitäten weg von traditionell landbasierten Systemen hin zur diesbezüglichen Bestückung moderner strategischer U-Boote. Damit kommt man den gestiegenen Notwendigkeiten zur Abhaltung und Abschreckung potenzieller Feinde als aufsteigende Großmacht entgegen.[12]

Die Gefahr der Eskalation hin zum Einsatz von Atomwaffen auf beiden Seiten macht eine die Wahrscheinlichkeit einer solchen militärische Konfrontation allerdings weniger wahrscheinlich. Vielmehr sollte die Diplomatie das entscheidende Wort haben, um nach Kompromissen auf politischer und ökonomischer Ebene zu suchen, ohne dabei die diversen Dispute in einen „heißen“ Krieg entarten zu lassen.[13]


Nye erinnert an die Worte des langjährigen Premierminister Singapurs, Lee Kuan Yew, der auf die Frage antwortete, ob China die USA irgendwann überholen werde: “Nein, denn während China zwar über das Talent von 1,4 Milliarden Menschen verfüge, ermögliche es ihre Offenheit den USA, sich das Talent von 7,5 Milliarden Menschen mit größerer Kreativität zu erschließen und letztlich nutzbar zu machen.“ Wenn diese Offenheit der USA weiter mit Leben erfüllt werde, dann werde auch der Führungsanspruch Amerikas als Weltmacht erhalten bleiben, so sein Fazit. Dementsprechend würden die USA über jene Vorteile verfügen, mit denen Amerika China in eine Ära des verstärkten „kooperativen Wettbewerbs“ hineinzieht – zum Nutzen beider Seiten, ohne dabei einen großen und langwierigen Abnützungskrieg zu riskieren.



Anmerkungen:

[1] Siehe dazu etwa: Bruno-Günter Hofbauer, „Umkämpfte Gewässer - Beobachtungen zur Lage auf den Weltmeeren 2017“. In: ÖMZ 1/2018, Seite 32-41.

[2] Nikolas Scholik, „Die Auseinandersetzung um die globale Führung – China und die USA in der Falle des Thukydides?“. ÖMZ 5/2018, Seite 615-619.

[3] Vgl. dazu: Shane A. Smith/Thomas Henderschedt/Timothy D. Luedecking, „Reverse Engineering Goldwater-Nichols: China' s Joint Force Reforms“. In: Joint Forces Quarterly – JFQ 3/2018, Seite 68-77.

[4] Siehe dazu etwa: Dale Rielage, “Naval Intel must do Ocean Surveillance better“. In: Naval Institute Proceedings 2/2018, Seite 34-39.

[5] Ridzwan Rahmat, „Power projection: China sharpens its carrier strike capabilities“. In: Jane’s Navy International 7/2018, Seite 20-27.

[6] Siehe dazu etwa: Alexi Valenti, „Getting hot - Developments in High Energy Weapons“. In: Naval Forces 1/2018, Seite 8-10.

[7] Vgl: Peter Uwe Hohendahl, „Kriegsgefahr im pazifischen Raum - Der neue amerikanische China-Diskurs“. In: Merkur 1/2018, Seite 67-75.

[8] Siehe dazu: Henry Kissinger/Fareed Zakaria/Niall Ferguson/David Daokui Li, Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen? – Eine Debatte, Pantheon 2012, 109 Seiten.

[9] Vgl. dazu: Nina Silove, The Pivot before the Pivot – U.S. Strategy to Preserve the Power Balance in Asia”. In: International Security 4/2016, Seite 45-88.

[10] Joseph N. Nye, “Asia after Trump”. In: Project Syndicate-The World’s Opinion Page-Online v. 9.4.2018: https://www.project-syndicate.org/commentary/asia-after-trump-american-leadership-survives-by-joseph-s--nye-2018-04.

[11] Marcel de Haas, „War Games of the Shanghai Cooperation Organization and the Collective Security Treaty Organization: Drills on the Move!”. In: Journal of Slavic Military Studies 3/2016, Seite 378-406.

[12] Michael Paul, „Chinas nukleare Abschreckung - Ursachen, Mittel und Folgen der Stationierung chinesischer Nuklearwaffen auf Unterseebooten“. In: SWP-Studie 17/2018, Seite 1-32.

[13] Caitlin Talmadge, „Beijing’s Nuclear Option - Why a U.S.-Chinese War Could Spiral Out of Control“. In: Foreign Affairs 6/2018, Seite 44-55.




Weiterführende LINKS:

Feichtinger kompakt: Chinas neue Seidenstraße - Ambition und Skepsis

[ARTE-Doku] Inselkrieg im Chinesischen Meer [HD]

This Is What Would Happen if a Foe Attacked a Navy Aircraft Carrier  - US Military Today 15.12.2018

USA vs CHINA Military Power Comparison (WW3) | United States Army VS Chinese Army 2019

An Interactive Look at the U.S.-China Military Scorecard - RAND

Report: China Aims to Defeat the U.S. In a War | The National Interest

USA vs China | Comparison military strength - ArmedForces.eu

Robert D. Kaplan, A New Cold War Has Begun – Foreign Policy – 7.1.2019