Zentraleuropäische Verteidigungskooperation: Initialkonferenz zur Sprachkompetenzplattform

Wien, 20. März 2019

Unter Federführung des Sprachinstituts des Bundesheeres fand die dreitägige Initialkonferenz zur Sprachkompetenzplattform im Rahmen der Zentraleuropäischen Verteidigungskooperation (CEDC) an der Landesverteidigungsakademie statt. Der Kommandant der Akademie, Generalleutnant Erich Csitkovits und der Leiter des Sprachinstituts, Oberst Fronek, konnten dazu Gäste aus fünf Nationen begrüßen. 

Vertiefung der Zusammenarbeit

Diese Konferenz stellt einen wichtigen Schritt auf dem Wege der Vertiefung der multilateralen Zusammenarbeit der Streitkräfte der sechs CEDC-Staaten (Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien) dar. Während der Konferenz, auf der die Leiter und Direktoren der militärischen Sprachinstitutionen der einzelnen Länder vertreten waren, konnten neben der Darstellung der derzeitigen Aufgaben und künftigen Planungen auch ein sehr reger Meinungsaustausch unter Fachexperten durchgeführt werden.

Einen wichtigen Beitrag konnte ebenso der Kooperationspartner des Sprachinstituts des Bundesheeres an der Universität Wien - das Zentrum für Translationswissenschaft - mit der Darstellung der bereits bestehenden Sprachenplattform liefern.

Digitalisierungs-Offensive

Weitere Schwerpunkte waren ebenso die Digitalisierung der Lern- und Prüfungsprozesse, die in Österreich in die Digitalisierungsoffensive der Bundesregierung aufgenommen wurden. Im Zuge der Diskussionen wurden des Weiteren die Zusammenarbeit im Bereich der Terminologie wie auch der Austausch von Lehr- und Prüfungsmaterialien erörtert.

Die Sprachkompetenzplattform der Zentraleuropäischen Verteidigungskooperation soll als Pfeiler der strategischen Kultur im Rahmen der CEDC entwickelt werden, welche beim Treffen der Minister der CEDC im Juni 2019 als zukünftiges Kooperationsfeld festgelegt werden soll.

Die Zentraleuropäische Verteidigungskooperation

Die Zentraleuropäische Verteidigungskooperation entstand im Jahr 2010. Sie ist eine sicherheits-verteidigungspolitische Plattform von Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Die Zusammenarbeit basiert auf kulturellen, historischen und wirtschaftlichen Beziehungen resultierend aus der geographischen Lage. Die Teilnehmerstaaten haben ein gemeinsames Interesse an Stabilität und Sicherheit in Zentraleuropa.











Die Arbeitsgespräche verliefen in freundschaftlicher Atmosphäre.











Die Teilnehmer der Konferenz.