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Die materielle Aufrüstung der Bundeswehr in ihrer Aufbauphase 1953-1958

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[1]) Grundsätzlich zur Problematik der Finanzierung von Militär in Deutschland siehe: Lutz Köllner: Militär und Finanzen. Zur Finanzgeschichte und Finanzsoziologie von Militärausgaben in Deutschland. München 1982. Zur besonderen Situation der Bundesrepublik in der Aufbauphase der Bundeswehr siehe: Werner Abelshauser: Wirtschaft und Rüstung in den 1950er-Jahren. In: Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik 1945-1956. Bd. 4: Wirtschaft und Rüstung, Souveränität und Sicherheit. Herausgegeben vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt. München, 1997, S.88-127 und Dieter H. Kollmer: Rüstungsgüterbeschaffung in der Aufbauphase der Bundeswehr - der Schützenpanzer HS 30 als Fallbeispiel. Stuttgart 2002, S.30-47.

[2]) Kollmer: Rüstungsgüterbeschaffung, 73. Zum militärisch-industriellen Komplex in den USA: Dwight D. Eisenhower: The White House Years: Waging Peace, 1956-1961. Garden City 1965 und Michael Hennes: Der neue Militärisch-Industrielle Komplex in den USA. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2003).

[3]) Hiermit sind der militärische Zweck, die technischen Realisierungsmöglichkeiten und die finanziellen Vorgaben gemeint. Hierzu siehe: Hans-Günther Bode: Politische, militärische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und ihr Einfluss auf die Rüstung der Bundesrepublik Deutschland. In: Theodor Benecke, Günther Schöner (ed.): Wehrtechnik für die Verteidigung. Bundeswehr und Industrie - 25 Jahre Partner für den Frieden. München 1980, S.13-38.

[4]) Zur Problematik der Einflussfaktoren in der Rüstungsgüterbeschaffung siehe grundlegend in der deutschen Fachliteratur: Kollmer, Rüstungsgüterbeschaffung, S.23-77.

[5]) Helga Haftendorn: Deutsche Außenpolitik zwischen Selbstbeschränkung und Selbstbehauptung. 1945-2000. Stuttgart 2001, S.13. Zur Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland in dieser Zeit siehe darüber hinaus: Sven Bernhard Gareis: Deutschlands Außen- und Sicherheitspolitik: Eine Einführung. Opladen 2006.Christian Hacke: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Berlin 2003. Gregor Schöllgen: Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland: Von den Anfängen bis zur Gegenwart. München 3.Aufl. 2004.

[6]) Mit diesem Versprechen an die NATO hatte Adenauer der Allianz zugesagt, die Bundeswehr schneller aufwachsen zu lassen, als dies Hitler mit der Wehrmacht zwischen 1933 und 1939 möglich gewesen war. Siehe hierzu: Dieter H. Kollmer: Die materielle Aufrüstung der Bundeswehr von den Anfängen bis heute. In: Klaus- Jürgen Bremm, Hans-Hubertus Mack, Martin Rink (Hrsg.), Entschieden für Frieden: 50 Jahre Bundeswehr 1955 bis 2005. Freiburg 2005, S.216.

[7]) Siehe hierzu ausführlich: Gero von Gersdorff: Westeuropäische Verteidigungskooperation und atlantische Bündnispräferenz. Wege westdeutscher Zielsetzungen 1949-1958. In: Franz Knipping/Klaus Jürgen Müller (Hrsg.): Aus der Ohnmacht zur Bündnismacht. Das Machtproblem in der Bundesrepublik Deutschland 1945-1960. Paderborn 1995, S.215ff.

[8]) Zu Fragen der Sicherheitspolitik unter ökonomischen Aspekten siehe: Bruno Thoß: Kollektive Verteidigung und ökonomische Sicherheit. Die Verteidigungsplanung der NATO zwischen militärischen Erfordernissen und finanziellen Begrenzungen 1949-1967. In: Hans-Joachim Harder (Hrsg.): Von Truman bis Harmel. Die Bundesrepublik Deutschland im Spannungsfeld von NATO und europäischer Integration. München 2000, S.19-38.

[9]) Siehe hierzu: Dieter H. Kollmer: „Nun siegt mal schön!“ Aber womit? - Die Aufrüstung des Heeres der Bundeswehr 1953 bis 1972, in: Frank Nägler (Hrsg.), Die Bundeswehr 1955 bis 2005. Rückblenden, Einsichten, Perspektiven, München 2007, S.397-405.

[10]) Zu den Bemühungen Westdeutschlands Ende der 1950er-Jahre, am atomaren Wettrüsten beteiligt zu werden, siehe: Hans-Peter Schwarz, Adenauer und die Kernwaffen, Vierteljahrschrift für Zeitgeschichte 37 (1989), 567-593; Peter Fischer, Das Projekt einer trinationalen Nuklearkooperation, Historisches Jahrbuch 112 (1993), 105-132.

[11]) Haushaltsreden. Die Ära Schäffer 1949-1957. Dokumente - Hintergründe - Erläuterungen. Hrsg. Vom Bundesministerium der Finanzen (= Schriftenreihe zur Finanzgeschichte, Bd. 1). Bonn 1992, S.300.

[12]) Zum grundsätzlichen finanzpolitischen Rahmen der Rüstungsgüterbeschaffung in der Bundesrepublik Deutschland siehe: Köllner, Finanzen.

[13]) Zu Fritz Schäffer siehe: Christoph Henzler: Fritz Schäffer, 1945-1967: Der erste bayerische Nachkriegs-Ministerpräsident und erste Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland. München 1994.

[14]) Genaueres zu diesen finanzpolitischen Aspekten der Aufrüstung der Bundeswehr siehe: Kollmer, Rüstungsgüterbeschaffung, 30-47.

[15]) Siehe hierzu: Werner Abelshauser: Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945. München 2004, S.181-186.

[16]) Zu dieser Problematik siehe u.a.: Volker Berghahn: Unternehmer und Politik in der Bundesrepublik. Frankfurt a.M. 1985; und Lothar Gall: Von der Entlassung Alfried Krupp von Bohlen und Halbachs bis zur Errichtung seiner Stiftung 1951 bis 1967/68, in: Lothar Gall (Hrsg.): Krupp im 20. Jahrhundert. Berlin 2002, S.475-511.

[17]) Seit 1961 trägt es die Ressortbezeichnung Bundesministerium der Verteidigung.

[18]) Siehe: Kollmer, Die materielle Aufrüstung, S.217/218.

[19]) Genaueres zum Zahlungsbilanzausgleich durch Rüstungsgüterbeschaffung in Europa siehe: Wolfram F. Hanrieder: Deutschland, Europa, Amerika. Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland 1949-1994, Paderborn 2. Aufl. 1995, S.288-294.

[20]) Ausführlich zur Beschaffung des Schützenpanzers HS 30 für die Bundeswehr siehe: Kollmer, Rüstungsgüterbeschaffung, S.131-270.

[21]) Florian Seiller, „Zusammenarbeit kann man das nicht nennen!“? Die Anfänge der deutsch-französischen Rüstungskooperation im konventionellen Bereich 1955-1966. In: Militärgeschichtliche Zeitschrift 67, 1 (2008), S.56-63.

[22]) Die bekanntesten Beispiele hierfür sind zweifelsohne der Schützenpanzer Marder (Entwicklung seit 1960) und der mittlerweile legendäre Kampfpanzer Leopard (Entwicklung seit 1959). Siehe hierzu: Dieter H. Kollmer, „Klotzen, nicht kleckern!“ Die materielle Aufrüstung des Heeres von den Anfängen bis Ende der 1960er-Jahre, in: Helmut R. Hammerich, Dieter H. Kollmer, Martin Rink, Rudolf J. Schlaffer, Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation und Aufstellung. München 2006, S.564-575.

[23]) Zur Konzeption der Breiten- und Tiefenrüstung siehe: Georg Thomas: Geschichte der deutschen Wehr- und Rüstungswirtschaft 1918 - 1943/45. Boppard 1966.

[24]) Zum Beschaffungswesen und dem Beschaffungsvorgang in der Aufbauphase der Bundeswehr siehe: Konrad Steinbrink: Wehrtechnik und Beschaffung. Aufgabe und Organisation des Geschäftsbereiches des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung. Hamburg, 1965.

[25]) Zum Gesamtstreitkräftegedanken siehe: Abelshauser, Rüstung S.10.

[26]) Zitiert nach Elmar Caspar: Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung und sein Geschäftsbereich. Bonn 1969, S.27.

[27]) Siehe hierzu: Kollmer, Rüstungsgüterbeschaffung, S.93-99.

[28]) Zu den besonderen Problemen bei der Auftragsvergabe in der Aufbauphase der Bundeswehr siehe: Kollmer, Klotzen S.511-514.

[29]) Siehe Abelshauser, Rüstung, S.141.

[30]) Zitiert nach Kollmer, Klotzen, S.512.

[31]) Das grundlegende Werk über die Entstehung und Wirkung des Vorläufers des Bundesministeriums für Verteidigung, das so genannte „Amt Blank“, ist: Dieter Krüger: Das Amt Blank. Die schwierige Gründung des Bundesministeriums für Verteidigung. Freiburg 1993.

[32]) Ausführlich zum Nash-Commitment sowie zur Nash-Liste und deren Folgen siehe: Kollmer, Klotzen, S.523-538.

[33]) Die U.S. Army in Europa sollte schon seit Anfang der 1950er-Jahre mit neueren Waffensystemen ausgestattet werden, daher war dies natürlich eine gute Möglichkeit, dem neuen NATO-Mitglied auf sehr kostengünstige Art und Weise eine Starthilfe zu geben. Näheres hierzu Kollmer, Klotzen, S.524. Weiterführend hierzu: Ingo W. Trauschweitzer: The Cold War U.S. Army: Building Deterrence for Limited War. Lawrence 2008.

[34]) „Nash-Liste“ war die Bezeichnung für die Aufstellung der endgültig vom Pentagon zugesagten und schließlich kostenfrei zur Verfügung gestellten Waffensysteme für den Aufbau der Bundeswehr.

[35]) Zur Problematik der Beschaffung der Munition aus der Türkei siehe: Kollmer, Klotzen, S.591-595.

[36]) Zu den Zielen der Außenpolitik der bundesdeutschen Regierung in den 1950er-Jahren siehe: Haftendorn: Außenpolitik, S.17-59.

[37]) Finanzminister Fritz Schäffer hatte in harten Verhandlungen mit den Amerikanern erreicht, dass die Bundesrepublik bis 1960 nicht mehr als 9 Mrd. DM per anno für die Aufrüstung der Bundeswehr ausgeben musste. Dies führte in der Aufbauphase, kombiniert mit der damals geltenden „Jährlichkeit des Budgets“ - das eingestellte Geld muss in dem jeweiligen Jahr verbraucht werden, ansonsten fällt es an die Bundeskasse zurück - dazu, dass es im Rahmen der Beschaffungsmaßnahmen für die Bundeswehr sehr viele Engpässe und volkswirtschaftlich unsinnige Entscheidungen gab. Siehe hierzu ausführlich: Lutz Köllner, Militär und Finanzen. Zur Finanzgeschichte und Finanzsoziologie von Militärausgaben in Deutschland, München 1982.

[38]) Die einzige Biografie, die es bisher zu Theodor Blank gibt, ist die von Arnold Sommer: Blank, Theodor Anton (Theo). In: Hans Bohrmann (Hrsg.): Biographien bedeutender Dortmunder. Menschen in, aus und für Dortmund. Essen 2000.

[39]) Mehr zu Franz Josef Strauß siehe Stefan Finger: Franz Josef Strauß. Ein politisches Leben. München 2005. Die interessante Selbsteinschätzung dieses Vollblutpolitikers ist nachzulesen in: Franz Josef Strauß: Die Erinnerungen. West-Berlin 1989.

[40]) Zur Verlangsamung des Truppenaufwuchses der Bundeswehr siehe: Bruno Thoß: NATO-Strategie und nationale Verteidigungsplanung. Planung und Aufbau der Bundeswehr unter den Bedingungen einer massiven atomaren Vergeltungsstrategie 1952-1960. München 2006, S.173-181.

[41]) Beispiele für die Auslaufmodelle waren der Schützenpanzer HS 30 und der Kampfpanzer M 48. Die neu initiierten Waffensysteme hießen damals Schützenpanzer neu (später: Marder) und Standardpanzer 30t (später: Leopard). Siehe hierzu Kollmer, Klotzen, S.613.

[42]) Zum Aufbau der Infrastruktur für die Bundeswehr siehe: Wolfgang Schmidt: Integration und Wandel. Die Infrastruktur der Streitkräfte als Faktor sozioökonomischer Modernisierung der Bundeswehr in der Bundesrepublik 1955-1975. München 2006.

[43]) Rüstungskompetenz sollte zunächst insbesondere bei der Entwicklung kleinerer, geländegängiger Kraftfahrzeuge, Handwaffen und Spezialgerät aufgebaut werden. Erst gegen Ende der 1950er-Jahre ging es auch darum, Panzer zu produzieren.

[44]) Zum WEU-Vertrag und seinen Folgen für die Aufrüstung der Bundeswehr siehe: Kollmer, Rüstungsgüterbeschaffung, S.51/52.

[45]) Zu den Aufgaben der Bundesmarine in ihrer Aufbauphase siehe Johannes Berthold Sander-Nagashima: Die Bundesmarine 1955-1972. München 2006.

[46]) Zu den Planungen der Bundesmarine und ihrer verschiedenen Schiffs- und Flugzeugtypen siehe: Breyer, Siegfried/Koop, Gerhard: Die Schiffe, Fahrzeuge und Flugzeuge der deutschen Marine von 1956 bis heute. Bonn 1996.

[47]) Zur Aufrüstung der Bundesmarine siehe Sander-Nagashima, Bundesmarine und David R. Snyder, Arming the „Bundesmarine“: The United States and the Build-Up of the German Federal Navy, 1950-1960, The Journal of Military History 66, no. 2 (2002), S.477-500.

[48]) Zu den amerikanischen „Labor Service Units“ in Deutschland siehe: Helmut Hammerich: „Kommiss kommt von Kompromiss“. In: Hammerich/Kollmer/Rink/Schlaffer: Das Heer, S.59-62.

[49]) Siehe Sander-Nagashima, Bundesmarine; Snyder, Arming; und Kollmer, Die materielle Aufrüstung, S.220-222.

[50]) Christian Greiner, Die militärstrategische Lage Westeuropas und Westdeutschlands aus der Sicht westdeutscher Militärs 1945-1949. In: Franz Knipping und Rolf-Jürgen Müller: Ohnmacht, S.161.

[51]) Der erste Generalinspekteur der Bundeswehr Adolf Heusinger zitiert bei Greiner, Militärs, S.162.

[52]) Ferdinand M. von Senger und Etterlin, Gedanken über die Panzerinfanterie, in: Wehrwissenschaftliche Rundschau 3 (1953), 126-133.

[53]) Zur Beschaffung der verschiedenen Waffensysteme für das Heer der Bundeswehr und die Schenkungen der US-Regierung siehe: Kollmer, Klotzen.

[54]) Die Daten stammen aus Kollmer, Klotzen, S.532.

[55]) Zum Aufbau der bundesdeutschen Luftwaffe zwischen 1956 und 1960 siehe: Heinz Rebhan, Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955-1971, in: Bernd Lembke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt, Die Luftwaffe 1950-1970, Konzeption, Aufbau, Integration. München 2006, S.565-604.

[56]) Siehe hierzu Rebhan, Aufbau, S.569-571.

[57]) Siehe hierzu Rebhan, Aufbau, S.586-594.

[58]) Zur Ausrichtung der bundesdeutschen Luftwaffe in der Aufbauphase der Bundeswehr siehe Heiner Möllers, 50 Jahre Luftwaffe - Von Himmerod zum Hindukusch, in: Bremm, Mack, Rink, a.a.O., S.155-182.

[59]) Siehe hierzu Bernd Lembke: Konzeption und Aufbau der Luftwaffe. In: Bernd Lembke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt, Die Luftwaffe 1950-1970, Konzeption, Aufbau, Integration. München 2006, S.331.

[60]) Zur umstrittenen Beschaffung der F 104 G Starfighter für die bundesdeutsche Luftwaffe siehe Lembke, Konzeption, S.327-379.

[61]) Zur Beschaffung der Fiat G-91 für die bundesdeutsche Luftwaffe siehe Lembke, Konzeption, S.381-400.

[62]) Zur Aufrüstung der bundesdeutschen Luftwaffe in der Aufbauphase der Bundeswehr siehe Lembke, Konzeption, S.321-424; und Rebhan, Aufbau S.557-644.

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