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Kein anderer Verband der südafrikanischen Streitkräfte war erfolgreicher als das 32. Bataillon, dessen Aufgabenspektrum abwechselnd klassisch-konventionelle Operationen sowie solche zur Aufstandsbekämpfung beinhaltete. Entsprechend vielfältig wurde diese Truppe eingesetzt und brachte dem Gegner verheerende Verluste bei. So ging das Bataillon als Os Terriveis - „Die Schrecklichen“ - in die Geschichte ein. Ihr Gründer und langjähriger Befehlshaber war Colonel Jan Breytenbach.

ÖMZ: Colonel, warum war das 32. Bataillon bei der Aufstandsbekämpfung derart erfolgreich?

Breytenbach: Zur Analyse des Auftrages, der Struktur, politischen Orientierung und Demografie des kleinen Verbandes im Kontext des Buschkrieges muss ich etwas weiter ausholen, als die Frage es eigentlich gebietet. Dazu gehört eine Schilderung der Umstände, die zur Gründung geführt haben, und konsequenterweise auch der Modus Operandi, der aus den Anpassungen an das sich verändernde operative Umfeld zwischen der Aufstellung 1975 und der Auflösung des Bataillons 1993 entstand.

 

ÖMZ: Gut, dann schildern Sie uns bitte die Anfänge.

Breytenbach: 1961 hatte sich in Angola die nationalistische Freiheitsbewegung FNLA (Frente Nacional da Libertação de Angola) unter der Führung von Holden Roberto gebildet, um den Portugiesen den Norden ihrer Kolonie, ungefähr entlang der vorkolonialen Grenze des Bakongoreiches, zu entreißen. Die FNLA hatte keinerlei Verbindung zu den Kommunisten; es waren ausschließlich nationalistische Ziele, die den Konflikt mit den portugiesischen Siedlern motivierten. Die FNLA genoss frühzeitig die Unterstützung des benachbarten Zaire unter Mobutu Sese Seko; die von der UdSSR unterstützte und von dem bekennenden Kommunisten Dr. Augistino Neto geführte MPLA (Movimento Popular de Libertação de Angola) kam erst etwas später ins Spiel. Sie verfolgte das Ziel, Angola von einer Kolonie des kapitalistischen Westens in eine Festung des leninistischen Kommunismus in Schwarzafrika zu verwandeln. Zwischenzeitlich entstand außerdem die von Rotchina unterstützte UNITA (União Nacional para a Independência Total de Angola) unter Jonas Savimbi. Der Maoismus war in dieser Weltgegend allerdings nur eine Übergangserscheinung, da China weder ökonomisch noch militärisch in der Lage war, einen derart weit entfernten Aufstand zu unterstützen. Auch der FNLA ging angesichts der massiven portugiesischen Reaktion bald der Dampf aus, zumal sie keine gefestigte Machtbasis in der Bevölkerung hatte und von Sese Seko, der inzwischen Robertos Schwager geworden war, nur unzureichend unterstützt wurde.

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Elf meiner Kameraden und ich wurden daraufhin ins angolanische Mpupa an den Ufern des Cuito geschickt, um die Reste von Chipendas zerrupfter Truppe zu organisieren, auszubilden und zu führen. Die Einheit bekam die Bezeichnung Bravo Group. Eine Anzahl von Südafrikanern wurde darüber hinaus der UNITA zugeteilt, sie spielten aber keine Rolle bei der Führung der Truppe, weil Savimbi keine Weißen in seiner Befehlsstruktur duldete.

 

ÖMZ: Wie und warum wurde die Einheit dann so erfolgreich?

Breytenbach: Den zusammengewürfelten Haufen, der im September 1975 vor mir stand, konnte man beim besten Willen nicht als eine organisierte militärische Einheit beschreiben. Es handelte sich um hungernde Flüchtlinge; viele waren zu Räubern geworden, um zu überleben; ihre Ausrüstung ließ zu wünschen übrig, die militärische Ausbildung ebenso. Dementsprechend waren wir seinerzeit als das „zweite dreckige Dutzend“ bekannt (das erste, ebenfalls meinem Befehl unterstehende, hatte einige Jahre zuvor Südafrikas Spezialkräfte gegründet), mit dem Auftrag, einen demoralisierten Haufen in eine schlagkräftige Truppe umzuwandeln. Und dies in maximal vier Wochen! Danach sollten wir in die Welt hinausziehen und mit der weitaus besser gerüsteten und versorgten FAPLA auf einem unbestimmten Schlachtfeld die Schwerter kreuzen.

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Ich nutzte die Gelegenheit, indem ich darauf hinwies, dass meine Männer am besten für den Einsatz gegen die SWAPO (South West African People’s Organisation), eine klassische Aufstandsbekämpfungsaufgabe also, geeignet seien. Allerdings in einer offensiven Rolle gegen die Guerillastützpunkte in Angola, da sie Angolaner und nicht nur dort zuhause seien, sondern auch von der Bevölkerung mehr Akzeptanz und Unterstützung erwarten konnten als jeder weiße südafrikanische Soldat. Savannah war nicht zuletzt deshalb zum Kommunikationsdesaster geworden, weil die Regierung sich beim Einsatz von weißen Wehrpflichtigen tief im Feindesland sehr unwohl fühlte. Sie ließ die Öffentlichkeit so lange im Dunkeln, bis die Medien sie für das Vertuschen des südafrikanischen Engagements in Angola „grillte“ und die Wähler genau wissen wollten, wo sich ihre Söhne und Brüder befanden. Dieser Wirbel betraf Bravo Group ganz und gar nicht. Keiner in Südafrika interessierte sich für den Aufenthaltsort des ehemaligen Chipe Esquadrao. Jegliche weitere Operationen in Angola sollten daher bevorzugt durch schwarze Angolaner durchgeführt werden, ohne dabei die UNO, OAU, die liberale Presse und die weiße Bevölkerung zuhause zu alarmieren.

 

ÖMZ: Dank der Konzentration auf die klassische Aufstandsbekämpfung konnte die Initiative zurückgewonnen und der Gegner meist in die Defensive gedrängt werden. Wie gelang Ihnen das mit Ihrer verhältnismäßig kleinen Einheit?

Breytenbach: Während meines kurzen Urlaubs und bevor ich mich beim Kommandeur der Task Force 101 bei deren Hauptquartier in Rundu melden musste, arbeitete ich eine Einsatzstrategie für Bravo Group aus, die er nicht wirklich ablehnen konnte. Die südafrikanischen Streitkräfte hatten sich aufgrund des internationalen Drucks ja ganz aus Angola zurückziehen müssen, was der SWAPO dort die Gewinnung neuer Basen ermöglichte, v.a. in der Provinz Kunene, die genau nördlich von Ovamboland im heutigen Namibia liegt. Von da aus konnte mit relativer Leichtigkeit ins Ovamboland hinein operiert werden und die Unterstützung der SWAPO unter der regionalen Bevölkerung verstärkt werden. Ich wollte, dass meine Männer in diesem Gebiet eingesetzt werden, um selbst als Guerilla gegen die SWAPO-Stützpunkte zu fungieren.

 

ÖMZ: …nach dem Motto: „Die Terroristen terrorisieren“?

Breytenbach: Genau. Denn mit dieser Strategie war der SWAPO ein wichtiger Bereitstellungsraum und ein ideales Sprungbrett entlang der Grenze zwischen Angola und Namibia zu entreißen. Bis 1976 hatten die Untergrundkämpfer ihr Zielgebiet in Nordnamibia noch aus dem westlichen Sambia infiltrieren müssen, was einen allzu weiten Weg darstellte. Als ich noch Befehlshaber der Spezialkräfte war, hatte ich immer wieder Teams ins südwestliche Sambia geschickt, die als Guerilleros gegen SWAPO-Stützpunkte agierten und die Lage für den Gegner dort so heiß machten, dass dieser die Region räumte und sich nach Osten und ins Landesinnere zurückzog. Über immerhin zwei Jahre hinweg fanden daraufhin keinerlei Infiltrationen mehr statt, weder ins Ostkaprivi-Gebiet noch ins Ovamboland. Das Konzept hatte sich also schon bewährt. Ich schlug daher vor, auf gleiche Weise SWAPO-Stützpunkte weiter ins angolanische Inland hineinzudrücken, um deren „Ho-Tschi-Minh-Pfad“ deutlich zu verlängern und die Aufständischen durch meine Truppen nördlich der Grenze und die regulären Einheiten südlich davon besser bekämpfen zu können.

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Bravo Group, bald auf 32. Bataillon umbenannt, übernahm im Zuge dieser Strategie die Führung beim Vorgehen nördlich der Grenze. Zunächst taten wir das allerdings noch ohne das Wissen des Militärhauptquartiers in Pretoria, später mit dessen Segen, v.a., nachdem die ersten sehr positiven Lageberichte von „illegalen“ Aktivitäten der Bravo Group tief in Angola eingetroffen waren.

 

ÖMZ: Ab welchem Punkt spielte die Einheit auch wieder eine konventionelle Rolle, und wie kam es dazu?

Breytenbach: Ich setzte einige Kompanien des inzwischen neu benannten 32. Bataillons rund 200 km bis 250 km nördlich der Grenze ein, um vorrückende FAPLA-Einheiten aufzuhalten und somit ein Gebiet für die zurückweichenden UNITA-Truppen zu sichern. Diese befanden sich noch in der Umgruppierung und hatten sich noch nicht vom Abzug der Südafrikaner erholt. Natürlich waren wir durch diese selbst aufgebürdete Aufgabe stark überdehnt, aber durch Anpassungen unserer Taktik gelang es uns, FAPLA dermaßen zu zermürben, sodass diese das Gebiet räumte, um sich weiter nördlich bei Cuito Cuanevale neu zu gruppieren. So konnte sich die UNITA schließlich in Landstriche zurückziehen, die meine ehemaligen FNLA-Männer, geschworene Feinde von Savimbi und dessen UNITA, für sie gesichert hatten.

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In dieser konventionellen Phase des Krieges spielte das 32. Bataillon eine wichtige, wenn nicht sogar entscheidende Rolle als umorganisiertes und neu ausgebildetes konventionelles Bataillon. Höhepunkte dieser Einsätze bildeten die so genannten „Lomba-River-“, „Cuanavale-“ und „Calueque-Schlachten“ der Jahre 1987/88.

 

ÖMZ: Gab es während der nichtkonventionellen Phase des Krieges eine Doktrin der Aufstandsbekämpfung, auf die Sie sich stützen konnten, oder mussten Sie einen „look and learn“-Ansatz verfolgen?

Breytenbach: Dazu würde ich sagen, dass sich Doktrinen oder Gefechtsanleitungen bei konventionellen Konflikten und bei der Aufstandsbekämpfung, v.a. bei mobilen Operationen in ländlichen Gebieten, ähneln. Wir lernten alle, wie man einen zeitlich begrenzten Stützpunkt errichtet, einen Unterschlupf baut, Hinterhalte selbst legt, solchen des Gegners entrinnt, Spuren verwischt, Fährten liest, einen Beobachtungsposten tagelang bemannt, einen Stützpunkt oder eine Stellung angreift - alles unverzichtbare Busch- und Überlebensfertigkeiten. Manche waren Büchern entnommen, etwa über die Erfahrungen der Briten in Malaysia und der Amerikaner in Vietnam. Doch all diese Fertigkeiten mussten dem eigenen Gegner und dem Terrain angepasst werden. Wir experimentierten und entwickelten unsere Spezialgebiete, hielten uns nie streng an die Buchinhalte. Dies galt v.a., wenn wir als integriertes Team mit Luftunterstützung vorgingen. So gab es beispielsweise im Zusammenwirken mit den Rhodesiern von uns entwickelte so genannte „Fireforce“-Konzepte (Hubschrauber-gestützte Blitzschläge gegen Stützpunkte), die der SWAPO letztlich weitaus mehr Verluste zufügten als alle anderen Einsatzmethoden. Vorhandene Literatur wurde dafür durchaus als Ausgangspunkt verwendet - zumal die Amerikaner ein ähnliches Konzept schon in Vietnam kannten -, aber immer variiert und an die doch sehr unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Lage und das breite Spektrum der Gegner angepasst, das von kampferprobten SWAPO-Guerillas über FAPLA-„Kanonenfutter“ bis hin zu den etwas zögerlichen Kubanern reichte. Erst die mentale Belastbarkeit und das Geschick der Führungskräfte bei der Anwendung der erlernten und häufig erprobten Kampftechniken an das Terrain und den Gegner gewährleisteten die Effizienz des 32. Bataillons in jeder Situation.

Zur Festigung dieser Fähigkeiten und der Heranbildung neuer Konzepte errichteten wir eine exzellente Ausbildungseinrichtung im Süden unseres Stützpunktes im westlichen Caprivi (Buffalo Base). Dort wurden alle Mitglieder der Einheit durch eine Vielzahl von Kursen und Lehrgängen für die Art der Gefechte und Schlachten vorbereitet, die sie erwarteten. Die Inhalte dieser Ausbildung mussten ständig verändert werden, um den praktischen Anforderungen des Krieges Genüge zu tun. Gegen Ende mussten wir sogar mechanisierte Kompanien, Panzerwagen und Artillerie in den Verband integrieren, um mit der nun ausschließlich konventionellen FAPLA- bzw. Kubaner-Bedrohung fertig zu werden, während die SWAPO-Guerilleros im Grunde verschwunden waren. Also hatte sich auch die Ausbildung dahingehend zu wandeln, dass neue Taktiken, neue Gefechtsrichtlinien und neue Waffensysteme integriert wurden.

 

ÖMZ: Gab es dennoch Anpassungsschwierigkeiten?

Breytenbach: Nein. Wir kämpften in völlig entlegenen Gebieten ohne jede auch nur rudimentäre Infrastruktur im Umkreis von Tausenden Quadratkilometern Busch. Diese Herausforderungen waren von den schwarzen Soldaten des 32. Bataillons jedoch weitaus leichter zu bewältigen als von städtischen weißen Wehrpflichtigen. Deshalb leistete die Einheit auch in einem solchen Umfeld immer Herausragendes.

 

ÖMZ: Bei einer solch heterogenen Einheit stellt sich die Frage, ob und ggf. wie Ethno- bzw. Stammesrivalitäten eine Rolle spielten.

Breytenbach: In der Tat, denn die Mitglieder der Einheit kamen aus sieben unterschiedlichen Stämmen Angolas. Alle hatten ihre eigene Sprache, nutzten aber Portugiesisch als „lingua franca“. Von den Stämmen innerhalb Südwestafrikas/Namibias wurden sie nicht gerade mit Zuneigung betrachtet, was ein Hauptgrund dafür war, weshalb sie nicht südlich der Grenze zur Aufstandsbekämpfung eingesetzt wurden. Demgegenüber brachten ihnen die südlichen Stämme Angolas - sofern diese nicht unter der Gewalt von SWAPO oder FAPLA standen - einige Begeisterung entgegen.

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Ich bemühte mich, einen Korpsgeist zu schaffen, den es sonst nur unter Spezialkräften gab. Ihre Siegesserie im gerade vollendeten Savannah-Feldzug und der Respekt, der ihnen von den weißen Truppen der uns zugeteilten Panzerwagenschwadron gezollt wurde, boten dafür eine gute Grundlage. Wir entwarfen ein Truppenabzeichen, ein Barett, Gürtel und Schulterabzeichen. Das unvermeidliche Ergebnis war, dass die Männer anfingen, wie Schuljungs in ihrer Uniform durch die Gegend zu stolzieren und sich - v.a. in Anwesenheit des weiblichen Geschlechts - drei Meter groß fühlten.

 

ÖMZ: Wie gestaltete sich innerhalb des Bataillons die Beziehung zwischen den Rassen angesichts der Tatsache, dass die Führungskräfte ja überwiegend Weiße waren? Und das in Zeiten der Rassentrennung?

Breytenbach: Die Führungskräfte von der Zugsebene aufwärts waren zunächst alle weiße Südafrikaner, bis wir später kampferprobte schwarze Sergeanten und „Spieße“ auf Offizierslehrgänge schickten, damit einige von ihnen als Zugs- und Kompaniekommandanten eingesetzt werden konnten. Ich führte eine Politik ein, die offen die schwarzen Soldaten bevorzugte. Alle weißen Bewerber für die Mitgliedschaft im Bataillon mussten sich einem strengen Auswahlverfahren unterziehen, vergleichbar mit dem von Spezialkräften wie der SAS. Apartheidstendenzen wurden ihnen dort ausgetrieben oder man schickte sie dahin zurück, wo sie herkamen. Alle Zugskommandanten mussten dann noch ein letztes Hindernis erfolgreich überwinden: die Gewinnung der Akzeptanz ihrer Männer. Denn diese pflegten einen neuen Zugskommandanten beim ersten Gefecht genau auf seine Reaktionen hin zu beobachten. Anstatt den Gegner anzugehen, wie sie es eigentlich hätten tun sollen, warteten sie zunächst das Verhalten des „Neuen“ ab und analysierten ihn, ob er „feuerfest“ war. Ich besprach mich anschließend immer mit den schwarzen Unteroffizieren. Wenn diese den Neuling als tatkräftigen Anführer annahmen, war dessen Zukunft im Bataillon gesichert, wenn nicht, wurde er sofort versetzt.

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Da das Bataillon für die Männer zum Lebensmittelpunkt geworden war, wurde die Außenwelt kaum wahrgenommen, und sie waren von der Politik und anderen Entwicklungen isoliert. Dies lag teilweise daran, dass wir auch physisch abgeschottet waren und der „Buffalo“-Stützpunkt ein hermetisch abgeriegeltes Gebiet - eine „no go area“ - am Kavango darstellte, in dem die Soldaten und deren Familienmitglieder lebten.

 

ÖMZ: Neben der Loyalität, dem Kampfgeist und der Kampfgemeinschaft, die sie bisher schilderten, gab es da noch weitere Motivationen, die die Truppe beeinflussten?

Breytenbach: Es gab unter den Männern zweifellos starke Antikommunisten, insbesondere unter den ehemaligen FNLA-Leuten, aber dies wurde nie besonders hervorgehoben oder zur Schau gestellt. Bis Mitte 1976 waren alle Mitglieder des Bataillons in die südafrikanische Armee übernommen worden. Diese stellte nun ihr neues Zuhause dar, v.a., nachdem man ihnen auch die südafrikanische Staatsbürgerschaft verliehen hatte. Ab und zu nahmen wir auch FAPLA- und UNITA-Soldaten gefangen, die sich uns daraufhin ausnahmslos anschlossen. Dabei hatten wir erwartet, dass diese Gefangenen im Sinne des russischen oder chinesischen Kommunismus „durchtränkt“ sein würden. Doch sie legten diese fremden Ideologien ab und empfanden es als ehrenhafter, in unserer Einheit zu kämpfen, offenbar, weil sie den Korpsgeist des 32. Bataillons attraktiver fanden.

 

ÖMZ: Gab es erfolgreiche Versuche seitens des Gegners, die Einheit zu infiltrieren und die Truppenmoral zu untergraben bzw. Loyalitätskonflikte zu schüren?

Breytenbach: Es gab nach Savannah einen Versuch des Parteisekretärs der FNLA, Roberto wieder auf die politische Bühne zurückzubringen, indem er das Bataillon übernehmen wollte, um mit ihm nach Luanda zu marschieren. Ich nehme an, dass dies mit dem dann gescheiterten Versuch der Söldner um „Colonel“ Curran zusammenhing, Angola der MPLA zu entreißen. Der Parteisekretär hatte Zugang zu „Buffalo“, unseren geheimen Einrichtungen am Okavango, aber ich hinderte ihn an seinem Plan, indem ich ihn und die wenigen Unterstützer, die er hatte, in das Flüchtlingslager südlich von Rundu verbannte. Keinem anderen Gegner gelang jemals die Infiltration unserse Verbandes, weil die „Agenten“ recht schnell zu begeisterten Rekruten wurden und sich als Kämpfer im 32. Bataillon einreihten.

 

ÖMZ: In einigen Ihrer Bücher betonen Sie, dass politische Entscheidungsträger mangelnde Fähigkeit oder Bereitschaft zeigten, die Dynamik und die Natur dieses Konfliktes zu verstehen. Das ist kein seltener Vorwurf von Soldaten an die Adresse der Politik. Könnte man daraus für diesen speziellen Fall ableiten, dass ein anderer Kriegsausgang erreicht worden wäre, wenn die Kommandierenden mehr operative Freiheit gehabt hätten?

Breytenbach: Man muss Sorge dafür tragen, dass Kommandierende nicht über eine Befehlsgewalt verfügen, die sich im Konflikt mit unseren demokratischen Philosophien oder der Verfassung befinden. Generäle sind nicht gewählt, sondern seitens der Regierung dazu bestimmt, klar definierte Militäraufgaben zu erfüllen. Allerdings müssen Aufgaben, die den Oberkommandierenden durch eine Regierung aufgetragen werden, Ziele, Einschränkungen und andere Vorgaben stipulieren, was nur in übereinstimmender Planung mit dem militärischen Oberkommando geschehen kann. In Südafrika wurde dies ja auch durch den Staatssicherheitsrat (SSC) gebilligt. Zu diesem Zweck hatte Winston Churchill während des Zweiten Weltkrieges ja ein Kriegskabinett einberufen, in dem Marine, Heer und Luftwaffe vertreten und integriert waren, unter dem wachsamen Auge von Lord Alan Brooke, Churchills rechter Hand. Unser SSC meinte das Gleiche zu sein, war aber nur eine blasse Nachahmung des britischen Systems, wobei man sagen muss, dass Großbritannien sich im totalen Krieg befand und unser Buschkrieg ja vergleichsweise nur ein „Rülpser“ in einem abgeschiedenen Teil der Erde war.

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Vom 32. Bataillon wurde also erwartet, spezifische Arten von Militärkampagnen durchzuführen: so genannte „externe Operationen“, welche die Zerstörung von SWAPO-Stützpunkten bzw. Ausbildungslagern und die Zerschlagung von FAPLA und kubanischen Truppenansammlungen beinhalteten. Dadurch würde die SWAPO ihre operativen Räume und sicheren rückwärtigen Gebiete in Angola verlieren. Diese Aufgabe wurde mehrfach in größeren Unternehmen mit der Hoffnung wiederholt, am Ende die Kunene-Provinz zu dominieren und das FAPLA-/kubanische Schild, hinter dem sich SWAPO verstecken konnte, zu zerstören.

 

ÖMZ: Hat doch anscheinend immer geklappt. Wo lag das Problem?

Breytenbach: Unser Außenminister, Pik Botha, hatte die Angewohnheit, nach jedem Sieg ins zairische Lusaka zu trotten und unsere Gewinne an den Feind zurückzugeben, indem er unsere Armee aus Angola und den gerade eroberten Gebieten abziehen ließ. Deshalb mussten wir die Operationen mehrfach wiederholen, wenn die SWAPO-Infiltration nach Namibia wieder zunahm. Zum Glück hatten wir Generäle, deren Eckstein ihrer Kriegsstrategie die Offensive ins Nachbarland war und eben nicht, bereitwillig darauf zu warten, bis der Feind in der namibischen Bevölkerung untergetaucht war.

Dieser „Hin-und-Her-Zirkus“ hatte seinen Anfang mit dem Ende von Savannah; wir wiederholten diesen Quatsch in mehreren Großoperationen bis 1988.

 

ÖMZ: Weitere kriegsentscheidende politische Einmischung gab es aber auch auf den weniger bekannten Kriegsschauplätzen, oder?

Breytenbach: Naja. Ich hatte angenommen, wie auch viele andere Offiziere, dass das Ziel sei, der SWAPO einen sicheren Bereitstellungs- und Ruheraum, aus dem sie operieren konnten, zu verwehren. Zu diesem Zweck hatte ich schon immer meine Kompanien im südlichen Teil der Kunene-Provinz eingesetzt. Durch den Mangel an geeigneten Fahrzeugen wurde unsere Penetration des Gebietes eingeschränkt, was uns dazu zwang, immense Distanzen zu Fuß zu bewältigen.

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Kurz danach verschwand KaShaka auf mysteriöse Weise, Schicksal unbekannt. Chavalle wurde seines Kommandos unter fragwürdigen Umständen enthoben, in Jamba (UNITA-Hauptquartier) eingesperrt und später von Savimbi getötet. Ein Südafrika-freundliches Südangola, mit dem der Aufmarsch von SWAPO und FAPLA/Kubaner hätte dauerhaft verhindert oder eingedämmt werden können, wurde somit nie realisiert.

 

ÖMZ: Also klares Scheitern der Politiker wie in Vietnam oder Irak?

Breytenbach: Zusätzlich war hier auch eine Zurückhaltung bei den Spezialkräften zu spüren, die damals unter dem Befehl eines etwas in die Jahre gekommenen ehemaligen Chefs des Militärnachrichtendienstes standen und Ressourcen ausschließlich zur Aufrüstung der UNITA einsetzten. Das war daher nicht gerade hilfreich, sondern sogar ein Problem, da die Aufgabe der Unterstützung an den Militärnachrichtendienst, über dessen neu gegründete Special Tasks Section, weitergegeben wurde. Hier wurden Spezialkräfte genutzt, die von eher teilnahmslosen Offizieren befehligt wurden, die außerdem keinen professionellen Zugang zur Guerillakriegführung hatten. Als ich Jahre zuvor die Spezialkräfte gegründet hatte, hielt ich die Bildung von freundlichen Guerillaeinheiten, im Stil der Green Berets oder der SAS, als äußerst wichtig für südafrikanische Spezialoperationen in fremden Ländern. Aber der nun kommandierende General der Spezialkräfte hatte eine andere Einstellung dazu als ich. So kam es ja auch, dass ich lange zuvor schon abgeschoben worden war, um mit dem „dreckigen Dutzend“ Chipendas Männer auszubilden.

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Die Brigaden selbst waren ja schon allein durch das 32. Bataillon am Lomba aufgehalten worden. Doch sie konnten dauerhaft dort verharren, solange der Nachschub floss oder sie sich auf Cuito Cuanevale zurückziehen konnten. Würden wir Cuito Cuanevale nehmen, wären sie auf der falschen Flussseite ohne Nachschub gestrandet, würde bald kein Fahrzeug mehr fahren können, und die Truppe, ohne dass wir einen Schuss abfeuerten, würde liegen bleiben. Was nützt ein Panzer ohne Treibstoff? Er wird zur metallenen Hülle, dessen Besatzung sich bei einem Ausbruch zu Fuß einer Umgebung voller UNITA-Kämpfer aussetzen müsste, die ihnen mit Begeisterung, v.a. den Kubanern, die Kehlen durchschneiden würden. So hätten fünf Brigaden restlos vernichtet werden können.

 

ÖMZ: Was hinderte Sie daran, genau dies zu tun? Doch nicht etwa politische Intervention?

Breytenbach: Vernichtung der feindlichen Kräfte war leider nicht auf der Tagesordnung, v.a. nicht beim Außenminister. Die Brigaden sollte lediglich nach Cuito Cuanevale zurückgedrängt werden, der Ausgangsstellung ihrer Offensive. Man hielt es für politisch klug, der FAPLA die Demütigung zu ersparen, fast ihre ganze Armee durch eine einzige südafrikanische Brigade vernichtet zu sehen. Hier kamen die „win win“-Parole und die diplomatische Schiene durch, die nun ins militärische Umfeld transplantiert werden musste, egal ob der militärische „Patient“ diese außergewöhnliche Behandlung annehmen wollte oder nicht.

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Als Kampftruppe bejubelten wir Margaret Thatcher, während wir im Stillen Typen wie Botha und Ahtisaari verachteten. Sie waren die großen Kompromissbereiten, die sich gegenseitig in dem Glauben bestätigten, das Militär spiele „Cowboy und Indianer“ und die Diplomatie habe alle Antworten. Sie konnten nicht erkennen, dass das Militär die „Läufer“ auf dem Schachbrett waren, während die Diplomatie, die „Königin“, niemals allein die Show erfolgreich zum Ende bringen konnte. Wenn die anderen Figuren nicht ihre Rolle erfüllten, konnte für den gegnerischen „König“ keine „lose lose“-Situation entstehen. Und dies war nun mal das eigentliche Ziel des „Spiels“.

 

ÖMZ: Gehen wir auf die taktische/operative Ebene. Was sind aus Ihrer Sicht die Schlüsseleigenschaften oder optimalen Merkmale einer Führungskraft im Aufstandsbekämpfungsszenario?

Breytenbach: Ich möchte mich nicht über jedes einzelne Merkmal ausbreiten, sondern auf die außergewöhnlichen Schritte hinweisen, die wir im 32. Bataillon unternommen haben, um die Beziehung zwischen weißen Führungskräften und ihnen fremden schwarzen Soldaten zu zementieren, die sie die Ehre und Pflicht hatten zu befehligen.

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Der Befehlshaber des 32. Bataillons war daher nicht nur Kommandeur, sondern auch „Bürgermeister“ einer mittelgroßen Ortschaft, wenn man bedenkt, dass das Bataillon aus acht kampfstarken Schützenkompanien, einer verstärkten Unterstützungskompanie (mittlere und schwere Granatwerferzüge sowie Pionierzug), später noch einer Panzerabwehrkompanie, einer Batterie Artillerie und einer Versorgungskompanie bestand. Als Bataillonskommandeur musste man mitfühlend mit gestressten Frontsoldaten und deren Problemen umgehen, sei es im operativen Bereich oder mit Familien, deren Kindern und Familienstreitigkeiten als „Häuptling“ des „Stammes“ mit dem Namen „32. Bataillon“.

 

ÖMZ: Was sind die Hauptbedrohungen für die Kohäsion, Effektivität und allgemeine Leistungsfähigkeit in irregulären operativen Bedingungen?

Breytenbach: Unter den Bedingungen der irregulären Kriegführung kann Kohäsion und Führungsstil ein Problem für Offiziere sein, die die engere „Front“ konventioneller Kriege gewohnt sind. Kommandeure erfahren die Schwierigkeit, Kontrolle bei Operationen auszuüben, wenn diese über große Gebiete geführt werden und die Untereinheiten weit auseinander liegen. Ich war, wie schon gesagt, gezwungen zu delegieren, zum Glück mit hervorragenden Offizieren, die in „Sektoren“ die operative Befehlsgewalt hielten. Und ich musste jeden Sektor, wegen der Distanz und der unterschiedlichen Art der Operationen behandeln, als wäre dort ein eigenes Bataillon im Einsatz. Zu einem Zeitpunkt hatte ich beispielsweise drei verstärkte Kompanien in Verzögerungsgefechten gegen drei FAPLA-Brigaden, die sich in drei Marschsäulen jeweils 150 km voneinander auf dem Vormarsch Richtung Südwestafrika/Namibia befanden. Dazwischen lag nur von Gott verlassener Busch, während gleichzeitig sechs Züge in Guerillagefechten in einem anderen, westlich davon gelegenen Gebiet involviert waren. Dabei handelte es sich um ein Gefechtsfeld von 70 km Länge und 30 km Breite. Daher hatte jede Kompanie ihren eigenen besonderen Zusammenhalt und auch jeder Zug, einfach durch die intensive und oftmals sehr unabhängige Art der Operationen, egal, was der Rest des Bataillons gerade tat. Dies war Modus Operandi bis fast zum Ende des Krieges, als die Einheit ein weitaus überschaubareres Operationsgebiet zugewiesen bekam und als konventionelles, wenn auch sehr verstärktes Infanteriebataillon gegen mehrere vorrückende FAPLA-Brigaden bei den schon vorhin angesprochenen Kämpfen am Lomba 1987/88 eingesetzt wurde.

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Die Gefahr des Kohäsionsverlustes durch die Verteilung des 32. Bataillons über ein so großes Gebiet blieb daher fern, weil die Führungsqualitäten und Ausbildung auf allen Ebenen von ganz oben bis zur Gruppenebene selbstständiges Handeln ermöglichten. Außerdem hatten wir hervorragende Hochfrequenzfunkkontakte, die streng kontrolliert und mit 24-Stunden-Besetzung jeden Zug mit dem Bataillonsstab verbanden und die Koordinierung gewährleisteten.

 

ÖMZ: Sind Sie der Auffassung, dass die Militärliteratur und Akademiker in den letzten Jahren Forschritte gemacht haben im Verständnis für die Realitäten von Aufstandsbekämpfung, oder fokussiert die Forschung immer noch darauf, den letzten und vorletzten Krieg zu gewinnen?

Breytenbach: Alle Militärliteratur, bis zu den alten Imperien zurück, zu konventioneller und unkonventioneller Kriegführung, wird für Kommandeure immer wertvoll sein. Methoden des Krieges ändern sich, aber seine Prinzipien blieben konstant, seit Kain den Abel beseitigte, bis hin zur Moderne, wo extrem potente Armeen, Luftwaffen und Flotten über riesige Distanzen und komplexe Kriegsschauplätze manövriert werden müssen. Der Gruppenführer in einem Hinterhalt muss die gleichen Prinzipien des Krieges anwenden wie Eisenhower, als er mit Operation Overlord die Invasion des besetzten Westeuropas einleitete.

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Die Kriegsmethoden ändern sich, wenn Waffensysteme eingeführt werden, die Schlachtentempo und -verlauf verändern, wenn auch nicht die Taktik an sich. Historisch betrachtet wurden die Hopliten von den Griechen benutzt, um ein Loch in die Schlachtlinie des Gegners zu schlagen, und die Kavallerie, um die Flanken des Gegners zu umgehen. Der Einsatz von Panzern in der Moderne hatte die gleichen Aufgaben wie die Hopliten und die Kavallerie. Nuklearkrieg hingegen ist ein ganz anderes Spiel, bei dem Interkontinentalraketen tausende Meilen fliegen und Städte wie auch ganze Länder zerstören können. Aber der Terror eines solchen Krieges ist, für den Moment zumindest, von solchem Ausmaß, dass Länder alles in ihrer Macht tun, um solch eine totale Zerstörung zu vermeiden und sich weiterhin mit den Methoden des Krieges begnügen, an die wir gewöhnt sind. Dies gibt uns im Wesentlichen eine Art „Speisenkarte“, von der wir auswählen können, wie z.B. Guerillakrieg, Gegenguerillakrieg, begrenzter konventioneller Krieg, unbegrenzter konventioneller Krieg, oder meistens eben eine Kombination aller verfügbaren Methoden.

 

ÖMZ: Welche Parallele, wenn überhaupt, sehen Sie zwischen dem hier besprochenen Krieg und den Einsätzen westlicher Streitkräfte im Irak und Afghanistan?

Breytenbach: Die heutigen Führungskräfte müssen ihre Geschichtsbücher lesen und aus der Vergangenheit lernen. Die von Ihnen erwähnten Kriege dienen dabei als gute Beispiele. Die Amerikaner und Briten gingen in den Irak mit überwältigender Kampfkraft, gewannen die Schlachten und fanden sich schnell in einem nicht gewinnbaren Krieg mit fundamentalistischen islamischen Terroristen, die ihnen eine harte Zeit bereiten. Ähnlich war auch der Sieg über die Taliban, die jedoch immer noch ein Dorn im Fleisch der Amerikaner und der NATO-/britischen Truppen bleiben. Es scheint, als hätten die militärischen Nachrichtendienste in beiden Einsatzgebieten keine sorgfältige Analyse der Menschen, Geschichte, Religion und Stammeszugehörigkeiten usw. gemacht. Sie haben sich anscheinend auf die Analyse der konventionellen Militärorganisationen der jeweiligen Länder beschränkt.

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Die südafrikanischen Streitkräfte gewannen ihre Schlachten mit Leichtigkeit, aber verloren den Krieg an den diplomatischen und ökonomischen Fronten. Es dauerte zu lange für die Politiker, die Apartheid abzuschaffen. Aber ein „Eckstein“ der Menschenrechte ist es ja schließlich, dass jeder das Recht hat, seine eigenen Fehler zu begehen, um daraus zu lernen. Weshalb von den Fehlern anderer lernen, wenn man sie selbst noch begehen kann? Also lassen Sie uns dieses Gespräch mit etwas Zynismus beenden.

 

ÖMZ: Wir bedanken uns für das Gespräch.

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