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Research Note: Gegenelitäre Machtorganisation: Theoretische Grundlegung und Konzeption

Clemens Alexander Eicher und Robert Moser

 

Mit dem Ende der systemweiten Paktkonfrontation hat die aktuelle dritte Globalisierungswelle ab 1991 eingesetzt. Diese zunehmende Ausdehnung der Kreisläufe von Produktion, Verteilung und Finanz jenseits der nationalstaatlichen Grenzen bewirkte auch veritable Mitnahmeeffekte in den Bereichen Transport, Verkehr oder Kommunikation. Dieser relative Freilauf der zwischengesellschaftlichen Transaktionen ist kein Ergebnis einer Erosion von Regulationen, sondern ist als Output/Outcome von politischen Entscheidungsprozessen zu verstehen.


 

 

Zum Nutzen der Definition des Strategiebegriffes - eine perspektivische Betrachtung

Wolfgang Peischel

Zur Dichotomie von Denken und Handeln

Αθηνά wurde als Göttin der Weisheit, des Kampfes, der Kriegstaktik sowie der Strategie verehrt und galt als Schirmherrin der Künste und der Wissenschaft. Der Sage nach sei sie, sozusagen als „Kopfgeburt“, in voller Rüstung dem Haupt des Zeus entsprungen, nachdem Hephaistos es auf Geheiß des Göttervaters zerschlagen hatte. Somit kann die Göttin der Strategie auch als Inbegriff für Weisheit und das Denken an sich gesehen werden. Setzt man das „Denken“ in begrifflichen Gegensatz zum „Handeln“, so könnte dem Versuch, den Strategiebegriff zu erfassen, damit eine erste vage Richtung gegeben werden - weil Athena eben nicht dem Arm sondern dem Kopf des Zeus entsprungen ist.

 

 

„Zur Entwicklung eines Zweigespanns aus Militär- und Führungswissenschaft

von Wolfgang Peischel

Vor dem Hintergrund eines gegenwärtig deutlich diagnostizierbaren, allgemeinen Strategiedefizits in den Bereichen der Sicherheitspolitik und der gesamtstaatlichen Zielfindung aber auch der privatwirtschaftlichen Unternehmensführung und der sich daraus ableitenden Anforderungen an ein Fähigkeitsprofil für künftige Führungskräfte wird ...