Dr. Gerhard P. Groß

Geb. 1958; Oberst; 1978-1983 Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg Universität Mainz; Wiedereintritt in die Bundeswehr; 1984-1988 3./FJgBtl 740 in Mainz; 1988 Promotion an der Johannes Gutenberg Universität Mainz zum Thema „Die Seekriegführung der Kaiserlichen Marine im Jahre 1918“; 1988-1996 Dozent für Militärgeschichte an der Offizierschule des Heeres in Hannover; 1996-2003 Bereichsleiter Historische Bildung am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam; 2003-2009 Projektleiter „Erster Weltkrieg“ im Forschungsbereich „Zeitalter der Weltkriege“; April 2009 bis 2012 Bereichsleiter „Militärgeschichte der DDR im Bündnis“; seit Januar 2013 Bereichsleiter „Deutsche Militärgeschichte nach 1945“; zahlreiche Publikationen zur deutschen Militärgeschichte u.a.: Mythos und Wirklichkeit. Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d.Ä. bis Heusinger, Paderborn 2012 (= Zeitalter der Weltkriege, 9); Preußen. Aufstieg und Fall einer Großmacht (gem. mit Michael Epkenhans und Burkhard Köster), Stuttgart 2011; Am Rande Europas? Der Balkan - Raum und Bevölkerung als Wirkungsfelder militärischer Gewalt, hrsg. gem. mit Bernhard Chiari, München 2009; Der Schlieffenplan. Analysen und Dokumente (hrsg. gem. mit Hans Ehlert und Michael Epkenhans) Paderborn 2006 (= Zeitalter der Weltkriege, 2); Die vergessene Front - der Osten 1914/15. Ereignis, Wirkung, Nachwirkung. Paderborn 2006 (= Zeitalter der Weltkriege, 1); Das Militär und der Aufbruch in die Moderne 1860-1890. Armeen, Marinen und der Wandel von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Europa, den USA sowie Japan (hrsg. gem. mit Michael Epkenhans), München 2003; Führungsdenken in europäischen und nordamerikanischen Streitkräften im 19. und 20. Jahrhundert. Hamburg 2001; Kriegsende 1918. Ereignis, Wirkung, Nachwirkung, (hrsg. gem. mit Jörg Duppler) München 1999.