Jubiläumsfeier "20 Jahre Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement" an der Landesverteidigungsakademie

Wien, 17. Oktober 2019  - Am Donnerstag lud das Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) der Landesverteidigungsakademie in Wien zu seinem 20-jährigen Jubiläum. Die Veranstaltung wurde mit einem Pressegespräch eingeleitet, an dem Verteidigungsminister Thomas Starlinger und zahlreiche Pressevertreter teilnahmen. Das Nachmittagsprogramm bestand aus umfassenden Informationen an Info-Ständen, die die Entwicklung des IFKs in den letzten 20 Jahren aufzeigten. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion zum Thema "Sicherheit und Verteidigung neu denken".

Pressegespräch

Der Institutsleiter Brigadier Walter Feichtinger sowie fünf IFK-Forscher gaben einen Überblick über die Aufgaben des Institutes sowie die aktuellen Forschungsfelder und standen danach Rede und Antwort. Einerseits wurden die aktuellen Konfliktdynamiken in Syrien, die sicherheitsrelevanten Themen am Balkan sowie die Komplexität hybrider Bedrohungen besprochen. Andererseits bot sich dem IFK auch die Möglichkeit seine eigene Forschungsarbeit vorzustellen. Man setzt dabei auf die Vernetzung des Instituts, im nationalen- und internationalen Bereich, sowie auf den Kontakt zur Öffentlichkeit und dem Mediensektor. Um ein breites Publikum zu erreichen, werden beispielsweise akademische Formate oder auch Kurzformate wie der Videoblog "Feichtinger kompakt" bereitgestellt. Verteidigungsminister Starlinger betonte, dass er sich bereits als Berater des Bundespräsidenten auf die Fact Sheets und Analysen des IFK abgestützt hat.

20 Jahre IFK-Tätigkeiten

Bei den Info-Ständen in fünf Hörsälen der Akademie wurden multimedial Themen vorgestellt, die im Rahmen der IFK-Tätigkeiten der letzten 20 Jahre bearbeitet wurden. Die Konflikte von 1999 bis 2019 sowie die Geschichte, die Aufgabenfelder und der Werdegang des IFKs wurden von Oberst Anton Dengg präsentiert. Bei der Station von Brigadier Harald Müller konnten Interessenten Informationen zu Ursachen, Auswirkungen und Maßnahmen gegen illegale Migration einholen. Predrag Jureković veranschaulichte den Weg vom Kosovo-Krieg 1999 bis zur Friedenskonsolidierung am Westbalkan, wobei auch die positive Rolle des Bundesheeres bei der Schaffung eines sicheren Umfeldes gezeigt wurde. Der Info-Stand zum Irak-Krieg 2003 wurde von Walter Posch betreut, der die Hintergründe und die Konfliktentwicklung in der Region beleuchteten. Gerald Hainzl zeigte bei seinem Info-Stand Ursachen und Konfliktdynamiken im Mali-Konflikt 2012 auf.

Podiumsdiskussion "Sicherheit und Verteidigung neu denken"

Zu diesem Thema begrüßte der Kommandant der Landesverteidigungsakademie, Generalleutnant Erich Csitkovits, die Gäste der Abendveranstaltung. Moderiert von Brigadier Walter Feichtinger, diskutierten am Podium Brigadier Philipp Eder, Leiter der Abteilung Militärstrategie im Ministerium, Christoph Fälbl, Kabarettist und Schauspieler, Stefanie Haring, IFK-Alumna, der Journalist Friedrich Orter und Velina Tchakarova, die Leiterin des "Austria Institut für Europa und Sicherheitspolitik" (AIES), zu aktuellen Sicherheitsthemen und Bedrohungen. Wesentliche Themen waren das subjektive Sicherheitsempfinden, das Einbinden der Zivilgesellschaft in sicherheitsrelevante Themen, die Vernetzung der internationalen Gemeinschaft, die Wahrnehmung von Kriegen und der Klimawandel.

Ein Bericht der Redaktion Landesverteidigungsakademie

Minister Thomas Starlinger nahm an dem Pressegespräch teil.

An den Info-Ständen konnten sich interessierte Besucher informieren.

Der Kommandant der Akademie, Generalleutnant Erich Csitkovits vor einem der Info-Stände.

V.l.: Friedrich Orter, Velina Tchakarova, Brigadier Walter Feichtinger, Christoph Fälbl, Stefanie Haring, Brigadier Philipp Eder.

Die Podiumsdiskussion bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Jubiläumsfeier "20 Jahre Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement"

Wien, 17. Oktober 2019  - Am Donnerstag lud das Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) der Landesverteidigungsakademie in Wien zu seinem 20-jährigen Jubiläum. Die Veranstaltung wurde mit einem Pressegespräch eingeleitet, an dem Verteidigungsminister Thomas Starlinger und zahlreiche Pressevertreter teilnahmen. Das Nachmittagsprogramm bestand aus umfassenden Informationen an Info-Ständen, die die Entwicklung des IFKs in den letzten 20 Jahren aufzeigten. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion zum Thema "Sicherheit und Verteidigung neu denken".